Workshop „Scrum und Kanban in der Automobilindustrie“

Inhalt

Agile Ansätze aus der Software-Entwicklung versprechen Lösungen für die Herausforderungen in der Produktentwicklung, die in allen Branchen auftreten: Immer kürzere Projektlaufzeiten bei immer komplexeren Produkten.

Die Rahmenbedingungen im Automotive Business machen es der Agilität jedoch nicht leicht: Starke Quer-Abhängigkeit der Anforderungen bei mechanischen und mechatronischen Produkten, hohe Transaktionskosten bei der Erstellung von Releases, überlappende Prozessschritte und Musterphasen, projektübergreifende interne Zulieferer (Messlabore, Experten, Prüfstände, …), regulative Vorgaben wie Prozessreifegradmodelle und funktionale Sicherheit, uvm.

Auch wenn Kanban auf den ersten Blick einen sanfteren Einstieg in die Agilität verspricht als Scrum, lohnt es sich dennoch, beide Konzepte im Kontext der Automobilindustrie parallel zu betrachten. Der Schwerpunkt in diesem Workshop liegt dabei weniger auf der Vermittlung methodischer Grundlagen als auf der Vermittlung von Praxiserfahrungen und von weiterführenden nützlichen Konzepten im Dialog mit den Teilnehmern – es gibt ausreichend Raum für Diskussionen und Austausch.

Agenda

Teil 1: Grundlagen

  • Grundlagen Scrum
  • Grundlagen Kanban
  • Gegenüberstellung Scrum / Kanban

Teil 2: Agilität weiterentwickeln

  • Backlog- und Queue-Management
  • Puffermanagement für Projekte
  • Einsatz von Kanban und Scrum in Multiprojektumgebungen
  • Betriebswirtschaftliche Auswirkungen von verschiedenen Vorgehensweisen im PEP
  • Kanban agil machen
  • Von Kanban zu Scrum und umgekehrt
  • Übersicht behalten: Story Mapping

Teil 3: Scrum in der Automotive Praxis

  • Framework Scrum und Ihr Prozess
  • Die Kernaussagen aus dem Scrum Guide!
  • Einfachheit & Fokus
  • Das agile Manifest interpretiert
  • Kundennutzen und Schnelligkeit
  • Abhängigkeiten in Scrum
  • Ist mein „Scrum“ noch ein Scrum?
  • Komplexität beherrschen
  • Bezug zu Automotive SPICE und ISO 26262

Teil 4: Kanban in der Automotive Praxis

  • Auswahl von Board- und Fluss-Typ
  • Beispiel Boards für verschiedene Szenarien
  • Kadenz
  • Einbindung von internen Zulieferern (Messlabore, Experten, Prüfstände)
  • Tool-Unterstützung
  • Bezug zu Automotive SPICE und ISO 26262

Trainer

Joachim Pfeffer und Sebastian Schneider.

Termine

Derzeit sind keine öffentlichen Trainings geplant. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot für ein Inhouse-Training, das wir auch gerne nach Ihren Wünschen anpassen.

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